Wie wird mein Verkaufsblog sichtbar?


Wie finden Suchende meinen Verkaufsblog?

Die eintausend Eurofrage eines Internetmarketers lautet: wie erreiche ich mit meinem Verkaufsblog, in dem ich meine Werbung untergebracht habe, möglichst viele Leute? Der Verkaufsblog steht irgendwo im Internet. Aber kaum jemand stösst auf ihn. Denn gesucht wird mein Verkaufsblog sicher nicht. Die Leute suchen nicht nach einem Verkaufsblog. Sie suchen nach einer Information.

Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten, dass bei solchen Suchen auch mein Verkaufsblog gefunden wird. Ich male mir aus, mit welchem Einzelbegriff die Leute einen Verkäufer in einem Warenhaus nach dem Produkt, das sie suchen, fragen würden. Nicht eine lange Erklärung, sondern einen Einzelbegriff. Zum Beispiel: “Ich suche einen Schulatlas”. Dann ist “Schulatlas” der Suchbegriff. Wenn ich ganz gezielt diesen Suchbegriff (im Internetjargon heissen die Suchbegriffe “Keywords”) in den Titel und den Text mehrmals in meinen Verkaufsblog einbaue, dann erscheint er bei Google auch unter diesem Suchbegriff. Zwar ziemlich sicher nicht auf der ersten Seite, denn es gibt noch Tausende oder auch Millionen anderer Verkaufsblogs, in denen dieses Keyword vorkommt. Wenn ich also z.B. auf der fünfhundersten Google-Seite erscheine, findet mich auch niemand. Denn niemand blättert 500 Google-Seiten durch, höchstens die ersten zehn oder fünfzehn Seiten.

Suche nach Schulatlas

Suche nach Schulatlas

Google entscheided, auf welcher Google-Seite mein Verkaufsblog steht

Wie entscheidet Google, auf welcher Seite mein Keyword stehen wird? Das ist ein stückweit ein Geheimnis von Google. Aber ein paar wenige Parameter hat Google bekanntgegeben. Sie richten sich danach, dass es Googles Interesse ist, den Kunden, nämlich den Benutzern ihrer Suchmaschine, möglichst relevante Erebnisse zu liefern.

Google wird also die Qualität des Textes beurteilen. Wie Google das macht, ist auch ein Geheimnis. Aber man weiss, dass Texte, die offensichtlich eher für eine gute Platzierung in der Suchmaschine und nicht für den Leser (z.B. das Keyword kommt unnatürlich oft im Text vor) geschrieben wurden, abgestraft werden. Das heisst, sie landen ganz weit hinten oder erscheinen gar nicht.

Dann wird sie untersuchen, ob der Text in anderen Blogs erwähnt wird. Denn wenn andere Leute meinen Text erwähnen, muss er ja für diese Leute interessant sein. Je mehr Erwähnungen meines Textes in anderen Blogs erscheinen, umso interessanter muss mein Text sein. Also muss ich dafür sorgen, dass möglichst viele Leute meinen Text erwähnen. Dieses “Erwähnen” heisst in der Internetsprache “Backlinks”. Ein Backlink ist also ein Link oder Zeiger in irgendeinem fremden Blog, der zu meinem Text führt. Dabei werden diese Backlinks noch gewichtet. Denn ein Backlink von einer sehr gewichtigen und bekannten Seite ist mehr wert als ein Backlink von einer unbekannten Seite.

So kann ich Google für mich gewinnen

Wie erreiche ich nun, dass möglichst viele Backlinks auf meinen Text resp. Artikel verweisen? Das kann durch das Thema, das behandelt wird, geschehen. Geht es um eine sensationelle Neuigkeit? Dann ist die Aufmerksamkeit gewiss. Aber auch Originalität, Frische, Qualität oder eine ganz andere Sichtweise spielt eine Rolle. Ich kann auch andere Blogbetreiber auf meinen Artikel aufmerksam machen. Ich kann ihm anbieten, auch Artikel von ihm zu erwähnen. Und ich kann meinen Artikel in möglichst vielen “Zeitungen” publizieren resp. dort auf meinen Artikel im Internet verweisen in der Hoffnung, einen grösseren Leserkreis zu erreichen. Ausserdem wird damit mein Ziel erreicht, Backlinks aufzubauen. Jede “Zeitung”, die meinen Artikel publiziert, verweist ja auf meinen Artikel.

Ich habe Zeitungen extra in Hochkommas gesetzt, weil ich keine Papierzeitungen meine. Ich meine Seiten im Internet, die eine Dienstleistung anbieten. Die Dienstleistung besteht darin, dass sie Lesern, die sich dort abonniert haben, Inhalte eines Themengebiets, das diese Leser besonders interessiert und deshalb dort eingegeben haben, gebündelt liefern. Sie ersparen also ihren Kunden das mühsame Suchen nach Informationen ihres Interesses. So wie es im täglichen Leben unzählige Fachzeitschriften gibt, so gibt es auch im Internet Seiten, die sich auf spezielle Sachgebiete konzentrieren. Diese Seiten sind mir sogar dankbar, wenn ich meinen Artikel bei ihnen publiziere, solange der Inhalt gut ist.

Nun ist das Publizieren meines Artikels auf einer Vielzahl solcher Seiten eine mühsame Sache. Aber es gibt eine Lösung: es gibt mehrere Dienstleister, die gegen Bezahlung anbieten, einen Artikel, sobald er auf meinem Blog erscheint, auf mehr als 50 solcher Sachgebietsseiten zu publizieren. Woher wissen diese Dienstleister, dass ich einen neuen Artikel auf meinem Blog erstellt habe? Sie geben mir ein Stück Code, den ich in meine Webseite einbauen muss. Dieser Code sendet den Artikel automatisch an den Dienstleister, sobald ich ihn publiziert habe.

Im nächsten Artikel stelle ich dir einen dieser Dienstleister vor und erkläre Schritt für Schritt, wie du die ganze Sache einrichtest. Wenn Du weitere Ideen zu diesem Thema hast, dann zögere nicht und teile Dich im Kommentarfeld unten mit.

 

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