Internet Hotspots

Rolf, der Nomade, Hotspot

Credit: Johnny Vagabond

 

 

 

 

 

 

 

Als Digital-Nomade ist man immer auf der Suche nach einem Hotspot, um über das Internet mit der Umwelt zu kommunizieren und seine Blogbeiträge auf die Websites zu stellen. Diese Hotspots sollten dazu möglichst gratis, schnell und einfach sein.

Den idealen Hotspot gibt es nicht

Ich mache es kurz, einen Hotspot finden, der alle drei Kriterien erfüllt, diese Hoffnung habe ich aufgegeben. Wenn er einfach zu finden ist, ist er ziemlich sicher langsam, und umgekehrt, eine schnelle Verbindung finden ist nicht einfach. Man muss Abstriche machen, um gratis zu surfen.

Ausserdem sind gratis Hotspots immer mit einem Risiko behaftet. Hacker können mitlesen, was mich nicht heftig stört, denn ich publiziere ja sowieso meine Internetauftritte. Was mich aber stört, dass sie meinen Computer zu einem Zombie machen können, um in meinem Namen Viren oder Malware zu versenden. Aber es gibt Mittel, sich zu schützen, darauf gehe in einem nächsten Blogbeitrag ein.

Grosse Firmen schränken die Funktionalität ihres Hotspots ein

Es gibt gratis WiFi mit Schlüssel, also besser geschützt vor Hackern, aber sie unterliegen oft gewissen Beschränkungen. Starbucks oder McDonalds schalten vor dem Zugang eine Seite, in der Du Deine Identität preisgeben musst. Ausserdem sind gewisse Funktionen von Websites gesperrt. Im Extremfall hat man nur Zugriff auf seine Emails. Es gibt auch Unterschiede von Land zu Land: In Deutschland kann man bei z.B. McDonalds das Internet nur eine Stunde pro Tag nutzen, in anderen Ländern gibt es diese Beschränkung nicht. Diese Einschränkungen bei Starbucks oder McDonalds bewirken, dass ich sie kaum noch benutze.

Die besseren Hotspots

Besser sind Restaurants oder Cafés, die WiFi anbieten. Dort kommt meist keine spezielle vorgeschaltete Eingabemaske, sondern nur das Feld für die Eingabe des Schlüssels. Dann steht das gesamte Internet zur Verfügung. Auch grössere Büchereien (ich sehe in letzter Zeit immer mehr Leute in Büchereien, die keine Bücher lesen haha), Apple (aber hast Du mal in einen Apple Store eine Sitzmöglichkeit entdeckt?) und Einkaufszentren bieten WiFi an. Die Einkaufszentren sind da grosszügiger. Such Dir einen Sitzplatz, die gibts in Einkaufszentren überall und hole Deinen Laptop raus.

Spezialfall Deutschland: Hotspot-Wüste.

Speziell in Deutschland herrscht eine Hotspot-Wüste. Die eigenartige Gesetzgebung, dass der Hotspot Betreiber dafür haftet, wenn jemand verbotene Dinge macht und nebenbei einer ganzen Gilde von arbeitslosen Rechtsanwälten durch das typisch deutsche Abmahnwesen Brot verschafft, gibt es im Ausland nicht. Wie ich gehört habe, soll dieses Gesetz nun abgeschafft werden.

In den anderen Ländern, die frei von solchen Bestimmungen sind, ist die digitale Entwicklung viel weiter fortgeschritten. Dort findet man Städte und Dörfer, die mit flächendeckenden Hotspots versehen sind, um den Touristen ein Wohlfühl-Gefühl zu vermitteln. Sogar Tankstellen, speziell in Spanien die Repsol-Tankstellen, bieten WiFi an.

Wie findet man Hotspots? Es gibt mehrere Websites, oft aber auf die USA beschränkt, die Hotspots lokalisieren. Ich kenne nur eine Website, die weltweit funktioniert. Es gibt auch Smartphone Apps, für Android z.B. Free Zone, WiFi Finder oder WiFi Map, für IOS Wefi, Free WiFi Finder und WiFi Map.

Gute Hotspots finden ist eine Herausforderung

Wie schon erwähnt sind viele dieser Hotspots entweder langsam oder schwierig zu finden oder es treten technische Probleme auf. Für einen digitalen Nomaden ist das Finden eines praktikablen Hotspots immer wieder eine Herausforderung. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es auch gleichzeitig ein Training für die grauen Zellen ist.