Wie gross ist die Nachfrage in einer Nische?


Der Google Keyword Planer

Google als Suchmaschine macht natürlich Statistiken, welcher Suchbegriff je Land, je Sprache, je Region usw. wie oft eingetippt wird. Das Tolle daran ist, dass Google diese Daten Interessierten zur Verfügung stellt. Natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe. Google will Geld verdienen, indem Leute bei Google inserieren. Je besser Google die Leute beim Inserieren unterstützt, umso erfolgreicher sind die Inserate. Und wenn ein Unternehmen Erfolg mit seinen Inseraten hat, wird das Unternehmen auch mehr Inserate schalten. Eine Win-Win Situation.

Wie unterstützt Google seine Inserenten?

Je gezielter ein Inserat sein Zielpublikum anspricht, umso erfolgreicher wird es sein. Und da setzt Google mit seinem Keyword Planer ein. Der Keyword Planer zeigt je Suchbegriff (Google nennt die Suchbegriffe “Keywords”) an, wie oft das Keyword pro Monat in der Google Suchmaschine eingetippt wird. Zusätzlich wird eine Trendkurve gezeigt und ob die Konkurrenz bei diesem Keyword gross, mittel oder klein ist.

Wir stellen uns also in die Schuhe eines Suchenden und malen uns aus, mit welchen Keywords der Suchende unser Produkt suchen könnte. Diese Keywords tippen wir in den Keyword Planer ein und erhalten je Keyword die Anzahl Suchanfragen. Diese Anzahlen addieren wir und erhalten so die Summe aller Anfragen für unser Produkt. Aus Erfahrung nenne ich hier mindestens 6000 Suchanfragen pro Monat. Dieses Minimum an Nachfrage sollte ein Produkt haben, damit eine realistische Chance besteht, mit diesem Produkt erfolgreich zu sein.

Wie erhält man Zugang zum Google Keyword Planer?

Google möchte, dass man Inserate schaltet. Damit Google diese Inserate verrechnen kann, müssen wir ein sogenanntes Adwords Konto eröffnen, auch wenn man im Moment keine Inserate schalten will. Google bietet eine ganze Reihe von Diensten wie Gmail, Google Maps, Google Drive usw. an, die alle das gleiche Profil benützen. Wenn man also z.B. schon ein Gmail-Konto hat, kann man mit den gleichen Anmeldedaten auch ein Adwords-Konto einrichten. Wenn Du noch kein E-Mail Konto bei Google hast, dann richte eines ein. Bevor Du den nächsten Abschnitt bearbeitest, musst Du dich jetzt in Dein E-Mail Konto einloggen.

Adwords Konto einrichten

Eventuell hast Du ja schon ein Adwords Konto, dann kannst Du diesen Abschnitt überspringen. Falls nicht, gib in Google “Google Adwords” ein und klicke auf den meist ersten Fund mit wechselnden Überschriften. Zum Zeitpunkt dieser Anleitung lautete er: “Erste Schritte mit Adwords – Hilfe gefällig?” Diesen Fund anwählen und den Button “Jetzt starten” anklicken. Fülle das Feld “Wie lautet Ihre E-Mail Adresse” aus, bei “Wie lautet Ihre Webadresse” gib irgendeine Webadresse an, die Du im Internet auswählen kannst, denn Du hast ja noch keine, und wähle einen der beiden Radiobuttons aus. Dann auf “Weiter”. Es erscheint ein Google-Anmeldebild mit der Google E-Mail-Adresse, die Du gerade eingegeben hast, bereits ausgefüllt, aber Du musst jetzt das Passwort dieses Kontos eingeben. Mit anderen Worten, dasjenige, mit dem Du Dich auch beim E-Mail Konto angemeldet hast.

Daraufhin eröffnet Google intern ein Menge von Dateien, Du merkst das, dass vorne eine Zeitlang nichts passiert, bis er endlich fertig ist. Dann kommt eine erste Seite mit Titel: “Erste Kampagne” mit folgenden Feldern:

Budget:  gib dort € 1.00 ein und ignoriere die Meldungen
Standorte: gib unter “Selbst auswählen” Deutschland, Österreich und Schweiz ein, bei den Vorschlägen wähle den Begriff mit “Land” aus.
Keywords: akzeptiere, was Google vorschlägt
Gebot: ich lege mein Gebot selbst fest und trage 0,10 ein
Bei Anzeige erstellen: Gib einen oder zwei Titelzeilen ein sowie einen Werbetext und “Speichern”, dann “Speichern und Fortfahren”